Morgen Routine

Die Art und Weise, wie wir in den Tag starten setzt den Ton für den ganzen Tag. Doch mehr noch. Stell dir vor, du könntest jeden Morgen den Reset-Knopf drücken und ein völlig neues Leben anfangen. Wär das nicht genial? Heute verrate ich euch meine Top-Tipps für eine geschmeidige Morgen-Rituale, die für eine gute Schwingung sorgen, mich motivieren und ganz nebenbei mein Leben verändert haben…

1) Früher aufstehen

Wer kennt das nicht: Der Wecker klingelt. Du schaust auf die Uhr und denkst: „Nur noch 5 Minuten.“ *Schlummer-Taste*. Wecker klingelt wieder: „Oh Gott neiiiiin! Nur noch ein bisschen länger im Bett bleiben!“ Die Erfindung der Schlummer-Taste bzw. Smartphones generell ist die perfekte Überlebensstrategie für Morgenmuffel. Ich war zwar nie ein Langschläfer, aber früh aufstehen war mir ein Gräuel. Bis ich ein paar Dinge geändert hab. Plötzlich fiel es mir viel leichter, morgens aus dem Bett zu kommen. Seit ich Vegetarier bin, Yoga mache und meditiere, ist das Aufstehen erstaunlich einfacher. Der Körper fühlt sich frischer an und Tage, an denen ich lieber liegen bleibe sind sehr sehr selten geworden.

Am Anfang ist es vielleicht noch etwas schwierig, oder sogar unvorstellbar eine halbe Stunde (oder sogar mehr) früher aufzustehen. Doch wenn ich dir eines garantieren kann, dann, dass wenn du dir am Morgen ein bisschen Zeit nimmst, dies nicht nur auf den Tagesverlauf, sondern dein ganzes Leben einen positiven Einfluss hat!

Und was machst du dann mit der Zeit? Lies weiter 😉

2) Aufwachen (du bist noch im Bett)

Spring nach dem Aufwachen nicht gleich aus dem Bett, sondern bleib noch kurz. Strecke dich mal ganz lang und atme ganz bewusst und tief. Umschließe deine Schienbeine und mach im Liegen einen Katzenbuckel. Atme tief weiter. Streck dich danach wieder und entspanne dich. Fühlst du den Unterschied? Bleibe ganz bewusst im HIER & JETZT. Denk nicht gleich beim Aufwachen an all die Dinge die du tun musst/solltest, oder Probleme! Das ist ganz wichtig! Sondern bleibe einfach im Moment. Spüre deinen Körper und deine Atmung – sonst nichts. Mach eine Art Kurz-Meditation daraus, wo du einfach bewusst in dich hineinspürst, ganz ohne zu denken, nur die Energie fließen spüren, einfach sein und bewusst und tief atmen. Stell dir vor, wie Licht durch deinen Scheitel in deinen Körper fließt und dich durchströmt. Weiters können sanfte Kreise im Uhrzeigersinn um deinen Nabel dein Verdauungssystem anregen und für mehr Wohlbefinden sorgen.

3) Intention – bewusste Ausrichtung

Du liegst noch im Bett. Spürst, wie der Körper langsam den 2. Gang einlegt und zum Aufstehen bereit wird. Jetzt setzt du den TON für den TAG. Du richtest deinen Fokus darauf, wie du dich fühlen möchtest, was du erleben möchtest und wie deine Schwingung hauptsächlich sein wird. Mach auf keinen Fall den Fehler und spring gleich aus dem Bett. Spüre die Stille. Genieße die einzigartige Frische des Morgens.

AFFIRMATIONEN sind der beste Weg, um deine Ausrichtung, deine Intention, deine Absicht für die kommenden Stunden zu setzen.

„Heute ist ein wundervoller Tag.“

„Ich freue mich schon auf all die genialen Dinge, die ich heute erleben darf.“

„Ich bin fit, stark und voller Energie.“

„Ich bin geschützt, behütet und werde geführt.“

„Alles, was ich wissen muss, wird sich mir zeigen.“

„Ich bin umgeben von freundlichen Menschen, die mich unterstützen.“

„Ich bin in Frieden und Harmonie mit mir und meinem Umfeld.“

„Die Arbeit geht mir leicht von der Hand und ich habe genug Pausen, um das Leben zu genießen.“

„Alles ist gut. Das Universum arbeitet FÜR mich.“

„Ich folge meiner Intuition mit Leichtigkeit.“

„Ich fange jetzt ein neues, wunderbares Leben an.“

Affirmiere einfach positiv und in der Gegenwart nach deinen eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen. Sei kreativ 😉

4) Aufstehen

Laut Kundalini-Yoga ist es wichtig, mit dem „richtigen“ Fuß aufzustehen. Das heißt, setze zuerst den Fuß auf, der dem momentan aktivem Nadi (Energiekanal) entspricht. Dazu mache Folgendes. Halte abwechselnd ein Nasenloch leicht zu und überprüfe, durch welches Nasenloch der Atem leichter fließt. Fließt der Atem leichter/freier durch dein rechtes Nasenloch (Surya Nadi) setze zuerst den rechten Fuß auf. Fließt der Atem leichter durch dein linkes Nasenloch (Chandra Nadi), dann stelle zuerst den linken Fuß auf den Boden.

5) Thema HANDY, Social Media und E-Mails

Ich würde dir dringend davon abraten, gleich beim Aufstehen Social Media/Mails zu checken. Dafür habe ich tausend Gründe. Lass mich dir einfach sagen, dass es eine halbe Stunde nach dem Aufstehen auch noch reicht 😉

6) Kaffee und Co.

Ich würde dir empfehlen, den Körper nicht gleich mit Kaffee zu schocken. Meine Favoriten, die den Körper sehr gut unterstützen und darüber hinaus auch dein Energiefeld sind: a) WARMES ZITRONENWASSER und b) KRÄUTERTEE (ungesüßt). Erst danach solltest du zu Kaffee greifen. Smoothies sind natürlich auch sehr beliebt, dennoch würde ich die beiden oben beschriebenen Varianten zuerst trinken, um den Körper/die Verdauung langsam zu aktivieren.

7) Essen

Wähle gerade morgens ganz leichtes Essen. Keine schweren tierischen Produkte, sondern leicht verdauliche, pflanzliche Lebensmittel. Vermeide bitte dringend Zucker, fertige Produkte etc, denn das würde dein Energielevel früher oder später stark negativ beeinflussen. Obst, Gemüse, Nüsse, Müsli und Smoothies sind perfekt für einen guten Start in den Tag.

8) Für ganz WILDE

Wenn du MOTIVATION, KREATIVITÄT und INSPIRATION gut gebrauchen kannst, dann empfehle ich dir ein paar Yoga-Übungen/Stretches mit Achtsamkeit und dazu bewusster Atmung zu machen. Es ist erstaunlich was das bewirken kann. Probier es doch einfach mal. Stelle dich aufrecht hin, spüre wie sich deine Fußsohlen fest mit der Erde verbinden und atme durch deinen ganzen Körper. Mache eine leichte Vorwärtsbeuge und entspanne dabei den ganzen Körper. Bleibe für einige Atemzüge. Spüre. Lass die Energie fließen. Falls die Zeit wirklich zu knapp ist, kannst du beim Zähneputzen ein paar Plie-Squats ( Füße 45 Grad ausdrehen, Beine in einer Linie mit den Füßen, Knie abwechselnd beugen/strecken) machen, das erdet, öffnet deine Hüften und stärkt dein ganzes System für einen guten Start in den Tag.

9) Spieglein, Spieglein an der Wand

Wer ist die/der Schönste im ganzen Land? Wie wir mit uns selbst umgehen, fängt im Inneren an. Das heißt mit unserem Selbstbild. Für ein gutes Leben musst du aufhören, dich ständig zu kritisieren. Sieh das schöne, starke Wesen, dass du bist. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, denn Arroganz vergleicht sich mit anderen. Vergleiche dich mit niemandem, sondern fühle dich in dir und mit dir selbst einfach wohl. Aktiviere dein inneres Leuchten. Sieh dir in die Augen und fühle das strahlen. Visualisiere, wie jede Pore, jede Faser deines Seins leuchtet, Licht einatmet und Licht ausstrahlt. Du wirst erstaunt sein, über die Veränderungen…

10) Jetzt aber los!

„Dies wird ein wunderbarer Tag und ich bin schon gespannt und freue mich auf all die genialen Dinge, die ich heute erleben werde.“

Geh mit diesem Satz im Kopf außer Haus. Spüre die Vorfreude und positive Aufregung durch dein ganzes Sein vibrieren. Sei offen, egal was war. Heute ist ein neuer Tag! Und es ist dein Geburtsrecht, wunderbare Situationen, Menschen, Dinge, etc. zu erleben! Bleibe aufgeschlossen für Wunder und unglaublich schöne „Zufälle“. Nach jeder Nacht kommt der neue Morgen.

 

 

Alles Liebe und viel Spaß bei einer „neuen“ Morgen-Routine

Bettina

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2 Kommentare

  1. Hallo Bettina, diesen Beitrag zur „Morgen-Routine“ finde ich super! Ich konnte sehr viel davon für mich umsetzen und ich glaube, dass das bewusste Aufstehen am Morgen den ganzen Tag verändern kann. Danke 🙂 LG Andrea

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